Le CECB, un certificat énergétique finalement bien utile

Le CECB, un certificat énergétique finalement bien utile

Nachhaltigkeit 4 min Olivier Toublan

Die Fachleute der Immobilienbranche haben zwar geflucht, als der Staat ihnen vor fünf Jahren das Energielabel GEAK aufzwang, doch heute sind sie von dessen Nutzen überzeugt. Dieses Label ist zu einem unverzichtbaren Instrument für jedes neue Immobilienprojekt geworden und ein gutes Mittel, um die Einhaltung der Ziele des Energieverbrauchs zu kontrollieren.

Energielabels sind mittlerweile in allen europäischen Ländern allgegenwärtig und werden für zahlreiche Produkte, unter anderem elektronische Produkte, vergeben. In der Schweiz finden sie in einigen Kantonen wie Waadt auch bei Immobilientransaktionen Anwendung. Hatten Fachleute der Branche früher Zweifel an den GEAK-Ausweisen geäussert, scheinen sie inzwischen von deren Nützlichkeit überzeugt zu sein, sagt Emanuel von Graffenried, Experte für die Bewertung von Bestandsimmobilien, Associate Director Building Consultancy bei CBRE, dem weltweit führenden Immobilienberatungsunternehmen.

Emanuel von Graffenried, kurz zusammengefasst: Was ist der GEAK?

Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) ermöglicht es, die Energiebilanz eines Objekts zu erstellen. Er ist vergleichbar mit der Energieetikette, die man auf verschiedenen Haushaltsgeräten oder auf manchen Autos findet. Dabei handelt es sich um ein offizielles Dokument der Kantone. Als Grundlage des GEAK dient eine einheitliche Berechnungsmethode, wobei in der ganzen Schweiz dieselben Kriterien und Berechnungswerte gelten. Im Kanton Waadt ist dieser GEAK seit dem 1. Januar 2017 sogar Pflicht, wenn ein bestehendes Wohngebäude verkauft oder eine Heizungsanlage ersetzt wird.

Gilt er für alle Arten von Gebäuden?

Die Erteilung eines GEAK ist sowohl für Wohngebäude als auch für Verwaltungs- oder Schulgebäude, Hotels, Geschäfte oder Restaurants möglich. Komplexere Gebäude wie Krankenhäuser, Hallenbäder oder Laboratorien erfordern immer eine individuelle Bewertung.

Ist dieser Ausweis fünf Jahre nach seiner Einführung von Nutzen?

Zweifellos. Er ist heute in der Schweiz das effizienteste Bewertungs- und Beratungsinstrument für Gebäude. In meinem Spezialgebiet, den Renovationen, ermöglicht der GEAK, vor Beginn eines Projekts zu wissen, wo man steht, mit dem Eigentümer und dem Bauherrn Ziele festzulegen und in der Folge zu überprüfen, ob diese Ziele erreicht wurden. Kurz gesagt, ist der Ausweis schnell zu einem unverzichtbaren Werkzeug für die gesamte Branche geworden.

Auch für Investoren?

Sie nutzen den Ausweis, um die Energieeffizienz ihres Gebäudebestands zu ermitteln, auch wenn sie keine Gebäude verkaufen wollen, oder die Energieeffizienz von Gebäuden, die sie erwerben wollen. Und ein schlechter Ausweis schreckt potenzielle Investoren ab.

Hier spezialisieren sich einige darauf, Energieschleudern zu kaufen, um sie zu renovieren – ist das eine gute Idee?

Das kann es sein, aber das ist eine langfristige Strategie, die Ausdauer, Kompetenz und beträchtliche finanzielle Mittel erfordert.

Was kostet der GEAK-Ausweis?

Der GEAK-Experte erstellt für das Gebäude ein individuelles Angebot für die Erteilung des Ausweises. Es empfiehlt sich daher, im Voraus einen Kostenvoranschlag einzuholen. Für gewöhnlich hängt der Kostenvoranschlag von der Grösse und den Herausforderungen mit dem zu zertifizierenden Gebäude ab. Das macht im Durchschnitt zwischen 600 und 1'500 Franken für ein Haus, zwischen 1'000 und 3'000 Franken für ein Gebäude. Für die Ausstellung des Ausweises findet eine Besichtigung vor Ort statt, anschliessend erhält der Eigentümer einen Bericht. Wenn er sich für den GEAK Plus entscheidet, erhält er auch eine Beratung zur Verbesserung seiner Energiebewertung und Renovationsvorschläge samt Kosten. Ein GEAK Plus (Beratungsbericht) ist Pflicht bei Subventionen von mehr als 10 000 Franken durch das Gebäudeprogramm.

Wie lange ist der Ausweis gültig?

Zehn Jahre, sofern die Heizungsanlage und die Gebäudehülle seit der Ausstellung des Ausweises nicht verändert wurden. Man muss wissen, dass der GEAK die Energieeffizienz eines Gebäudes zu einem bestimmten Zeitpunkt bewertet. Zehn Jahre später hat sich so viel geändert, dass ein neuer Ausweis erforderlich wird.

Solche Energieausweise findet man überall in Europa. Ist die Schweizer Version damit vergleichbar?

Wie so oft hat die Schweiz beschlossen, ein eigenes Bewertungssystem einzuführen, das nicht mit den in Frankreich üblichen Systemen wie dem «DPE» vergleichbar ist, auch wenn im Grossen und Ganzen die gleichen Methoden angewendet werden, um zu vergleichbaren Ergebnissen zu gelangen. Obwohl die Ziele des Pariser Klimaabkommens bis 2030 weltweit gelten, sind die Standards hingegen sehr lokal ausgerichtet – und der GEAK basiert auf der rein schweizerischen Norm SIA 380/1.

Olivier Toublan, Immoday

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