Wohnungsmangel treiben Vonovia-Mieteneinnahmen weiter nach oben


Nachrichten 3 min AWP

Deutschlands grösster Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat im ersten Quartal vor allem von höheren Mieteinnahmen profitiert. Auch das Geschäft mit Zusatzleistungen wie Handwerkerdiensten oder Energievertriebe steuerte zum Zuwachs des operativen Ergebnisses (bereinigtes Ebitda) bei, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Ziele für das laufende Jahr wurden bestätigte, zugleich bleibt der Abbau der Schulden im Fokus. Die Aktie gab zuletzt um rund 1,4 Prozent au 22,66 Euro nach.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte auch dank guter Geschäfte mit Dienstleistungen rund um die Immobilie im Jahresvergleich um 1,4 Prozent auf 711,6 Millionen Euro zu. Unter dem Strich ging der auf die Aktionäre anfallende bereinigte Gewinn vor allem wegen höherer Finanzierungskosten um 7,2 Prozent auf 365,6 Millionen Euro zurück.

Vonovia bewirtschaftete Ende März in Deutschland knapp 471.000 eigene Wohnungen. In Schweden waren es rund 40.000 und in Österreich etwa 20.000, zusammen also knapp 531.000 Wohnungen.

Vonovia profitiert weiterhin wie alle Vermieter von einer hohen Nachfrage nach Wohnraum in den Ballungsgebieten. Die monatliche Durchschnittsmiete in Deutschland lag Ende März bei 8,26 Euro pro Quadratmeter, 3,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Konzernweit kletterte sie um den gleichen Wert auf 8,46 Euro pro Quadratmeter. In Deutschland lag die Leerstandsquote Ende März bei 1,9 Prozent, was fast eine Vollvermietung bedeutet.

"Vonovia steht als Marktführer im Zentrum des Megatrends Urbanisierung und der damit verbundenen Nachfrage nach Wohnraum", sagte der neue Vorstandschef Luka Mucic, der den Immobilienriesen seit Januar führt. "Mit konventionellen und seriellen Bauverfahren stellen wir unsere Projekte für den eigenen Bestand, aber auch für Dritte zügig fertig."

In Deutschland unterscheidet Vonovia 15 Regionalmärkte. Die meisten Wohnungen entfallen dabei mit gut 138.000 auf den Raum Berlin. Davon waren Ende März nur 0,8 Prozent nicht vermietet. Die Durchschnittsmiete lag dort bei 8,23 Euro je Quadratmeter.

Die höchste Leerstandsquote gab es mit 3,3 Prozent im Raum Hannover, die höchste Durchschnittsmiete im Raum München mit 10,57 Euro je Quadratmeter, gefolgt vom Rhein-Main-Gebiet mit 10,19 Euro je Quadratmeter. Die niedrigsten Mieten erzielte Vonovia im Regionalmarkt Bremen, wo im Schnitt 7,27 Euro je Quadratmeter erzielt wurden.

"Das Umfeld ist nicht einfach", sagte Finanzchef Philip Grosse in einer Telefonkonferenz. Nach einem vielversprechenden Start ins Jahr habe der Krieg im Nahen Osten zu erhöhter Volatilität und leicht gestiegenen Finanzierungskosten geführt. Die Refinanzierungskosten im 10-Jahres-Bereich würden derzeit knapp 4,5 Prozent betragen und damit mittel- und langfristig im Rahmen der Erwartungen des Unternehmens liegen.

In diesem Jahr müsse Vonovia noch gut 1,6 Milliarden Euro refinanzieren. In den beiden kommenden Jahren habe das Unternehmen jeweils knapp 5 Milliarden Euro an Refinanzierung vor sich. Sollte sich das Zinsniveau deutlich erhöhen, dann müsse das Unternehmen noch einmal auf die Refinanzierungen und die Geschwindigkeit der Refinanzierung schauen./mne/tob/mis

awp

Diesen Artikel teilen auf:

Diesen Artikel teilen auf:

Disclaimer

Mit der Aktivierung des Schaltfeldes am Ende des vorliegenden Haftungsausschlusses (Disclaimer) bestätigt der Benutzer ausdrücklich, dass er die Kriterien für die oben getroffene Auswahl erfüllt sowie den vorliegenden Disclaimer gelesen und verstanden hat und die darin enthaltenen Bestimmungen akzeptiert.

Der Benutzer bestätigt, verstanden zu haben, dass die Informationen zu den in diesem Bereich der Website veröffentlichten Wertpapieren ausschliesslich schweizerische Emittenten betreffen, die nicht zwingend durch die FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) genehmigt wurden, weshalb sie in diesem Fall keinen nicht qualifizierten Anlegern in der Schweiz oder von der Schweiz aus angeboten bzw. verteilt werden dürfen.

Einige in diesem Bereich der Website veröffentlichte Kollektivanlagen unterstehen nicht der Aufsicht der FINMA, weshalb die Anleger in diesen Fällen nicht durch das KAG (Kollektivanlagengesetz) geschützt sind. Der Inhalt dieses Bereichs der Website dient ausschliesslich zu Informationszwecken. Obwohl Immoday alle geeigneten Massnahmen ergreift, um die Richtigkeit der Informationen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung zu gewährleisten, kann weder eine explizite noch implizite Sicherheit oder Garantie für die Richtigkeit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der Informationen gegeben werden.

Die veröffentlichten Informationen, insbesondere die Preis- sowie die Kurs-Angaben, entsprechen keiner Aufforderung, keinem Angebot und keiner Empfehlung, (i) Wertpapiere zu kaufen, zu verkaufen, zu zeichnen oder zurückzugeben oder (ii) Transaktionen durchzuführen, eine besondere Geschäftsstrategie umzusetzen oder sich an einer solcher zu beteiligen oder Rechtsgeschäfte jeder Art ab- oder auszuschliessen. Die vorliegende Website und ihre Inhalte sowie die über die Website zugänglichen Elemente entsprechen in Ermangelung einer ausdrücklichen Angabe in einem Dokument, das über die Website zugänglich ist, ebenfalls keinem Emissionsprospekt im Sinne der Artikel 652a bzw. 1156 des schweizerischen Obligationenrechts sowie keinem vereinfachten Prospekt im Sinne von Artikel 5 KAG (Kollektivanlagengesetz).

Schliesslich stellt die vorliegende Website weder eine Vertriebsplattform noch eine Handelssystem dar. In diesem Sinne untersteht die Gesellschaft Immoday nicht der Aufsicht der FINMA, weshalb sie keine Zulassung seitens der FINMA oder die Zulassung irgendeiner anderen Behörde oder autorisierten Institution benötigt.

Die auf dieser Website zur Verfügung gestellten Informationen richten sich ausschliesslich an Anleger mit Geschäftssitz, Niederlassung oder Domizil in der Schweiz. Sie richten sich nicht an Personen, die einer Gesetzgebung unterworfen sind, die ihnen den Zugang zu diesem Bereich aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit, ihres Domizils oder aus jedem anderen Grund untersagt. Sollten diese Einschränkungen auf den Besucher/Benutzer dieser Website (insbesondere als Anleger) zutreffen, besteht für diesen kein Recht auf Zugang zu diesen Informationen.

Dieser Bereich der Website richtet sich insbesondere nicht an Personen mit Wohnsitz in den USA, in den Hoheitsgebieten der USA, den Kaimaninseln sowie nicht an Staatsangehörige der USA. Mit dem Aufruf der Immoday-Website bestätigt der/die Besucher(in)/Benutzer(in) der Website von Immoday, dass er/sie (hier insgesamt als „Besucher/Benutzer“ bezeichnet) weder Staatsangehörige/-r der USA ist noch seinen/ihren Wohnsitz in den USA führt («US Person»).

Stimmt der Besucher/Benutzer dem vorliegenden Disclaimer nicht zu oder versteht er ihn nicht, sollte das nachstehende Schaltfläche zwecks Ablehnung aktiviert werden; es ist dann nicht gestattet, diesbezüglich fortzufahren und die Website (weiterhin) aufzurufen.

Ich bestätige, dass ich die Bestimmungen des vorliegenden Haftungsausschlusses gelesen sowie verstanden habe und stimme diesen zu.

Ich lehne ab

Ich habe den vorliegenden Haftungsausschluss und seine Bestimmungen gelesen und ich stimme nicht zu, oder ich habe diese nicht verstanden bzw. möchte die Website aus anderen Gründen nicht mehr aufrufen.

Newsletter abonnieren


Wahl der Sprache