SPS Swiss Prime Site blickt nach Neuausrichtung zuversichtlich nach vorn


Nachrichten 3 min AWP

Swiss Prime Site hat im vergangenen Jahr 2025 die strategische Neuausrichtung auf ein reines Immobilienunternehmen erfolgreich abgeschlossen. Der Gewinn stieg dank Bewertungseffekten und einem rekordhohen Ertrag im Asset Management-Bereich deutlich. Die Aktionäre sollen durch eine um 5 Rappen auf 3,50 Franken erhöhte Dividende je Aktie am Erfolg teilhaben.

Zwar ging der Gesamtertrag um 16,6 Prozent zurück auf 553,4 Millionen Franken, wie CEO Marcel Kucher an der Medien- und Analystenkonferenz am Donnerstag erläuterte. Grund dafür war vor allem der Wegfall der Erträge mit dem Warenhaus Jelmoli, das Ende Februar 2025 geschlossen wurde und derzeit umgebaut wird. Dadurch sanken aber auch die Kosten deutlich.

Trotz Jelmoli und anderen sanierungsbedingten Mietausfällen zeigte sich das Vermietungsgeschäft sehr stabil, wie Kucher sagte. Unter Ausklammerung von Jelmoli hätte der Betriebsertrag um 2,6 Prozent zugenommen.

Sehr gut lief es im Asset Management von SPS Solutions, wo die verwalteten Vermögen per Ende 2025 auf 14,3 Milliarden Franken (VJ: 13,3 Mrd.) stiegen. SPS zog entsprechend Neugelder von rund 1,0 Milliarden an. Hier stieg der Ertrag um fast ein Fünftel auf 83,6 Millionen Franken.

Unter dem Strich verbleibt ein Reingewinn inklusive Neubewertungen von 382,5 Millionen Franken (+6,2%). Ohne Neubewertungen betrug der Gewinn 317,7 Millionen (VJ 313,5 Mio).

Immobilienportfolio von fast 14 Mrd

Per Ende 2025 stieg der Wert des Portfolios im Immobiliensegment um 6,6 Prozent auf 13,9 Milliarden Franken, wie SPS weiter mitteilt. Das Plus sei vor allem auf die gezielten Zukäufe von Liegenschaften, auf wertsteigernde Investitionen sowie auf positive Neubewertungseffekte zurückzuführen.

Haupttreiber für die Neubewertungsgewinne waren höhere Mieten bei neuen Mietverträgen bzw. Vertragsverlängerungen und eine leichte Reduktion des durchschnittlichen Diskontsatzes.

Was das Mietverhältnis zu Google betrifft, gibt es laut dem CEO keine Änderungen. Google sei weiterhin Mieter. "Es gibt keine Anzeichen, dass sich daran etwas ändert", sagte Kucher. Der IT-Riese hatte vor einiger Zeit den Standort an der Müllerstrasse in Zürich gemietet aber bisher nicht bezogen.

Noch kein neuer CFO gefunden

Ein neuer Finanzchef sei noch nicht gefunden worden, sagte Kucher, der bisher CFO von SPS war. Kucher hatte den CEO-Posten Anfang Jahr übernommen, nachdem der bisherige Chef René Zahnd das Unternehmen verlassen hatte.

"Wir wollen das seriös machen und nehmen uns daher Zeit dafür", sagte Kucher. "Ich werde aber keinen Doppeljob machen", sagte er weiter.

Optimistischer Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet SPS mit einem weiterhin positiven Marktumfeld. Es werde eine deutliche Steigerung der Mieterträge und ein rückläufiger Leerstand erwartet. Die Leerstandsquote war Ende 2025 bei 3,7 Prozent (VJ 3,8%) und soll in den kommenden Jahren weiter sinken. Per Ende 2026 würden weniger als 3,7 Prozent angestrebt, sagte der Chef des grössten börsengehandelten Schweizer Immobilienkonzerns.

Im Asset Management erwartet Swiss Prime Site eine Fortsetzung des Wachstumskurses und geht weiterhin von einem organischen Wachstum von rund einer Milliarde Franken pro Jahr aus.

Auf Gruppenebene wird eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses erwartet. Der FFO I soll zwischen 4,25 und 4,30 Franken pro Aktie steigen von 4,22 Franken Ende 2025.

Bei Anlegern löste das Zahlenset keine grössere Reaktion aus. Die SPS-Aktie ermässigte sich im Rahmen des Gesamtmarktes um 0,2 Prozent.

awp

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