Züblin macht 2025/26 wegen geringerer Aufwertungen weniger Gewinn


Mitteilungen 2 min awp

Die Immobiliengesellschaft Züblin hat im Geschäftsjahr 2025/26 (per 31. März) weniger Gewinn erzielt. Negativ zu Buche schlugen insbesondere die gegenüber dem Vorjahr tieferen Bewertungsgewinne. Im Gegensatz zum Vorjahr soll aber wieder eine Dividende bezahlt werden.

Der Reingewinn hat um gut 13 Prozent auf 7,5 Millionen Franken abgenommen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Ins Gewicht fielen insbesondere die Marktwertveränderungen der Anlageliegenschaften, die mit 3,1 Millionen Franken nur noch gut halb so hoch waren wie im Vorjahr.

Das Ergebnis ohne Aufwertungen und Sondereffekte legte hingegen um knapp 12 Prozent auf 5,0 Millionen Franken zu. Massgeblich dazu beigetragen haben tiefere Zinsaufwände für die Hypotheken.

Aber auch der Mietertrag lag mit 9,8 Millionen um 4,4 Prozent über dem Vorjahr. Ein Teil dieser Zunahme ist allerdings darauf zurückzuführen, dass eine im Vorjahr wertberichtige offene Mietforderung im aktuellen Geschäftsjahr bezahlt wurde. Ohne diesen Effekt wäre der Mietertrag nur um 1,6 Prozent auf 9,6 Millionen gestiegen.

Das Betriebsergebnis aus der Vermietung zog in der Folge um 4,6 Prozent auf 9,2 Millionen Franken an. Die Leerstandsquote blieb gegenüber Ende September unverändert bei 4,3 Prozent, war aber tiefer als im Vorjahr (4,8%). Der Wert des Immobilienportfolios belief sich per Ende März auf 240,3 Millionen Franken, was etwas höher ist als ein Jahr zuvor.

Dividendenverzicht im Vorjahr führt zu Sonderdividende

Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung eine Dividende von 2,25 Franken aus den gesetzlichen Kapitaleinlagereserven je Namenaktie vor. Davon sind 1,00 Franken als ausserordentliche Ausschüttung gedacht, da für das vorangehende Geschäftsjahr keine Ausschüttung erfolgte. Der Verwaltungsrat betont dabei, dass die Gesamtausschüttung von 2,25 Franken aufgrund ihres ausserordentlichen Anteils nicht als neue Regelgrösse zu verstehen sei.

Sollte es keine einschneidenden Negativereignisse wie beispielsweise eine Rezession oder einen starken Zinsanstieg geben, dürfte sich der Immobilienmarkt auch im kommenden Jahr positiv entwickeln, heisst es zum Ausblick. Ein Grund dafür sei der Nachfrageüberhang, ausgelöst insbesondere durch die Neugeldzuflüsse in Schweizer Immobilienfonds und -anlagestiftungen.

Züblin sieht sich unter anderem dank der moderaten Fremdfinanzierungsquote in einer guten Ausgangslage mit Potenzial für weitere Optimierungen.

awp

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