IAZI AG: Schweizer Immobilien trotzen den globalen Stürmen


Mitteilungen 3 min IAZI AG

Siehe auch: YouTube-Videokommentar von Prof. Dr. Donato Scognamiglio

Zürich, 14. April 2026 – Der Schweizer Immobilienmarkt bestätigt einmal mehr seine Rolle als stabilisierender Anker in einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld. Während geopolitische Spannungen, anhaltende Kriegswirren und eskalierende Handelskonflikte die Weltwirtschaft stark belasten, zeigt sich insbesondere der Markt für Wohneigentum in der Schweiz bemerkenswert widerstandsfähig.

Gemäss dem «IAZI Private Real Estate Price Index» ist die Zahlungsbereitschaft für Wohneigentum im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 0,4% gestiegen. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach Eigenheimen, die sich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als verlässlicher Wertspeicher erweisen. Innerhalb des Wohneigentumsmarktes haben die Transaktionspreise sowohl von Einfamilienhäusern wie auch von Eigentumswohnungen um jeweils 0,4% zugenommen. Über die letzten zwölf Monate verzeichnen Häuser (+3,5%) wie Eigentumswohnungen (+3,7%) eine stabile Wertsteigerung. Insgesamt zeigt sich im Eigenheimmarkt über alle Segmente und Regionen hinweg eine robuste Aufwärtsbewegung.

Auch im Markt für Renditeliegenschaften setzt sich die positive Entwicklung fort. Der «IAZI Investment Real Estate Price Index» zeigt, dass Mehrfamilienhäuser sowie gemischt genutzte Wohn- und Gewerbeliegenschaften im ersten Quartal 2026 zu 0,5% höheren Preisen gehandelt wurden. Auf Jahresbasis entspricht dies einem Wertzuwachs von 3,7%. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt Ausdruck der steigenden Attraktivität von Immobilien als Anlageobjekte im Vergleich zu Investitionsalternativen mit ähnlichem Risikoprofil wie erstklassigen Staatsanleihen.

In einem Umfeld erhöhter Unsicherheit und volatiler Kapitalmärkte suchen Investoren verstärkt nach stabilen und planbaren Erträgen. Die noch 2025 beobachtete Zurückhaltung am Immobilienanlagemarkt scheint damit einer Phase qualitativen Wachstums gewichen zu sein. Investitionen erfolgen selektiver, mit Fokus auf Lagequalität, nachhaltiger Ertragskraft und langfristiger Werthaltigkeit. Trotz dieser positiven Marktsignale bleiben die Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Hohe Eigenmittelanforderungen sowie weiterhin konservative Finanzierungsrichtlinien der Banken stellen für viele Investoren eine bedeutende Eintrittshürde dar. Dies wirkt dämpfend auf die Marktdynamik, trägt gleichzeitig jedoch zur Systemstabilität bei.

Kurzfristig präsentiert sich der Schweizer Immobilienmarkt also sehr solid, doch welche Entwicklung ist in der längeren Frist zu erwarten? Angesichts der ungewissen Folgen des Iran-Kriegs gestalten sich Prognosen schwierig. Die wirtschaftlichen Aussichten für die Schweiz haben sich zuletzt deutlich eingetrübt. Die Exportindustrie steht unter Druck, insbesondere aufgrund der schwachen Industriekonjunktur in Deutschland und der EU. Zusätzlich belasten US-Zölle zentrale Branchen wie die Pharma- und Uhrenindustrie. Diese Entwicklung könnte sich mittelfristig auch auf den Immobilienmarkt in Form einer zurückgehenden Nachfrage auswirken – wenn auch verzögert und in abgeschwächter Form.

Ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung des Immobilienmarktes neben Wirtschaft und Arbeitsmarkt bleibt das Zinsumfeld. Der jüngste Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vom 19. März signalisiert vorerst Stabilität: Zwar sind die steigenden Ölpreise mit Inflationsrisiken verbunden. Dieser Effekt könnte durch die Aufwertung des Schweizer Frankens aber teilweise kompensiert werden, weil dies Importgüter verbilligt. Eine Anpassung der Nullzinspolitik ist daher kurzfristig nicht absehbar. Wie sich die Zinsen mittelfristig entwickeln, ist derzeit schwer vorherzusagen. Sowohl eine Rückkehr zu Negativzinsen zur Stützung einer schwächelnden Wirtschaft als auch Zinserhöhungen zur Bekämpfung einer anziehenden Inflation sind denkbare Szenarien.

Insgesamt zeigt sich: Gerade in einem Krisenumfeld bleiben Immobilien gefragt. Die Kombination aus vorerst stabiler Nachfrage, begrenztem Angebot und tiefen Zinsen sorgt dafür, dass die Zahlungsbereitschaft für Immobilien sowohl für Eigenheime wie auch für Renditeobjekte hoch bleibt.

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