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Für Nissrine Asrar und die Teams von IMvestir Partners SA beginnt die Arbeit an der Programmgestaltung und Organisation der Journée romande des fonds immobiliers jedes Jahr lange im Voraus. Die fünfte Ausgabe findet dieses Jahr am 24. September statt und widmet sich schwerpunktmässig dem Thema Wohnen für Senioren. Nissrine Asrar erklärt, wie diese Veranstaltung konzipiert und organisiert wird.
Die fünfte Journée romande des fonds immobiliers findet am 24. September im Westen der Lausanner Agglomeration statt. Im Zentrum steht dieses Jahr ein besonders spannendes Thema: Wohnen für Senioren. Seit ihrer Lancierung ist die Veranstaltung zu einem wichtigen Treffpunkt für Immobilienfachleute in der Romandie geworden. Doch wie wird eine solche Veranstaltung organisiert? Wie findet man jedes Jahr ein anderes Thema, verbunden mit der Besichtigung eines konkreten Immobilienprojekts? Wir haben mit Nissrine Asrar gesprochen, die sich bei IMvestir Partners SA um diese Organisation kümmert.
Nissrine Asrar, wie sind Sie zur Immobilienbranche gekommen?
Ich bin eher zufällig in die Branche gekommen, als ich zu IMvestir Partners SA stiess, um quantitative Daten zu Anlagefonds zu zentralisieren. Die Erhebung von Daten aus verschiedenen Finanzberichten und Performanceindikatoren ermöglichte mir, mir ein breites Wissen über indirekte Immobilienanlagen anzueignen. Danach entwickelten sich meine Aufgaben zunehmend in Richtung Eventmanagement.
Wie sind Sie zu IMvestir Partners SA gekommen?
Ich kam 2018 zu IMvestir Partners SA, in der Gründungsphase des Unternehmens. Gesucht wurde damals ein vielseitiges Profil. Da ich aus dem Marketing und der Kommunikation kam, wurde ich eingestellt, um diesen Aufbau zu begleiten.
Können Sie unseren Leserinnen und Lesern nochmals erklären, was IMvestir Partners SA macht?
IMvestir Partners SA ist ein Unternehmen, das auf Anlageberatung im Bereich indirekter Schweizer Immobilienanlagen spezialisiert ist. Wir unterstützen Investoren bei ihren Allokationen, beraten Fondsmanager bei der Strukturierung ihrer Finanzvehikel, veröffentlichen Newsletter und qualitative Factsheets zur Information des Marktes und organisieren professionelle Veranstaltungen für die Branche, darunter Investorenfrühstücke und die Journée romande des fonds immobiliers.
Heute organisieren Sie unter anderem die Veranstaltungen von IMvestir Partners SA. Zunächst die Investorenfrühstücke: Worum handelt es sich dabei?
Das sind exklusive und private Treffen, die auf Anfrage von Fondsmanagern organisiert werden, um ihr Produkt einem kleinen Kreis von Entscheidungsträgern und wichtigen institutionellen Investoren vorzustellen.
Ihr grosser jährlicher Anlass ist die Journée romande des fonds immobiliers, die am 24. September stattfinden wird. Wie ist die Idee zu dieser Veranstaltung entstanden?
Die Idee entstand aus einer gemeinsamen Überlegung mit Lucia Morgillo und Laure Carrard, den beiden Verantwortlichen von IMvestir Partners SA. Unsere CEO Lucia war früher bei der Depotbank der BCV für die Entwicklung des Markts in der Deutschschweiz zuständig. Dabei stellte sie fest, dass es in der Romandie keine Veranstaltung gab, welche die gesamte Branche zusammenbrachte, obwohl die Nachfrage gross war.
Wir beschlossen deshalb, eine Austauschplattform für indirekte Immobilienanlagen zu schaffen, vergleichbar mit dem, was es in Zürich gibt, jedoch mit einem Fokus auf Projekte und Themen, die spezifischer auf die Romandie ausgerichtet sind.
Wie organisiert man eine solche Veranstaltung?
Wir arbeiten das ganze Jahr daran. Sobald eine Veranstaltung abgeschlossen ist, beginnen wir mit dem Brainstorming für die wichtigsten Programmschwerpunkte des Folgejahres und vor allem für das Projekt, das wir ins Zentrum rücken möchten. Die Herausforderung besteht darin, jedes Jahr ein neues und interessantes Thema zu finden.
Danach beginnt die konkrete Ausarbeitung des Programms mit allen Beteiligten dieser Veranstaltung.
Wie findet man das jährliche Thema, das zudem mit der Besichtigung eines konkreten Immobilienprojekts verbunden sein muss?
Dank der Tätigkeit von IMvestir Partners SA stehen wir laufend in Kontakt mit Fachleuten der Branche. Das ermöglicht uns, Themen zu identifizieren, die nicht nur relevant, sondern auch originell sind und alle Immobilienfachleute interessieren können.
Wir haben bereits Wohnimmobilien, die Entwicklung eines grossen neuen Wohn- und Geschäftsquartiers in der Nähe von Lausanne, die Umwandlung eines Industriequartiers sowie Immobilien rund um die Life Sciences vorgestellt. Dieses Jahr geht es um Wohnen für Senioren. Das konstante Ziel bleibt dabei, die Vielfalt möglicher Immobilieninvestitionen aufzuzeigen.
Ist es einfach, Fondsmanager davon zu überzeugen, die Details ihrer Projekte offenzulegen?
Ja. Einen bedeutenden Vermögenswert vor 200 Fachleuten aus der Branche zu präsentieren, ist eine gute Gelegenheit für Sichtbarkeit. Es erlaubt den Fondsmanagern, ihre Kompetenzen und ihre Professionalität hervorzuheben.
Seit der ersten Journée romande des fonds immobiliers vor fünf Jahren ist die Zahl der Teilnehmenden stetig gestiegen. Heute müssen Sie Interessierte abweisen.
Wir bevorzugen Qualität vor Quantität. Um weiterhin eine hochwertige Veranstaltung anbieten zu können, haben wir beschlossen, die Teilnehmerzahl auf 200 Personen zu begrenzen. Das zwingt uns dazu, eine Warteliste zu führen.
Nimmt die Organisation einer solchen Veranstaltung am Ende viel Zeit in Anspruch?
Ein ganzes Jahr. Es gibt Treffen mit den Partnern, Gespräche rund um das Jahresthema, es ist eine kontinuierliche Arbeit. Danach folgt die eigentliche Organisation der Veranstaltung, und die gesamte Logistik nimmt enorm viel Zeit in Anspruch.
Da die Veranstaltung häufig in einem Immobilienprojekt stattfindet, das sich noch in Entwicklung befindet, muss der Ort so angepasst werden, dass er 200 Personen aufnehmen kann, ohne dass diese merken, dass wir uns in einem Parkhaus oder in einem Gebäude befinden, das erst zwei Wochen zuvor im Rohbau übergeben wurde. Das ist nicht immer einfach, manchmal muss man die Wände sprichwörtlich etwas verschieben. Aber es ist immer spannend.
Parallel dazu sind Sie auch Verantwortliche für die Westschweiz bei immoday.ch. Was umfasst Ihre Arbeit konkret?
Ich stelle die Verbindung zwischen der Plattform und ihren Westschweizer Kunden sicher. Dazu gehört, auf Anfragen bestehender Partner zu antworten, aber auch potenzielle neue Partner zu überzeugen.
Immoday.ch gibt es inzwischen seit fünf Jahren. Welche Ziele verfolgt dieses Onlinemedium?
Wir wollen unser Wachstum fortsetzen, unsere redaktionelle Abdeckung in der Schweiz verdichten und die Plattform weiter konsolidieren, damit sie ein unverzichtbarer Ort der Vernetzung für alle Akteure der indirekten Immobilienanlagen in der Schweiz bleibt.
Die Redaktion • Immoday.ch
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