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Nach 3 Monaten ununterbrochenen Rückgangs haben sich die kotierten Immobilienfonds im Oktober leicht erholt, auch wenn sie weiterhin im negativen Bereich bleiben: Der SWIIT-Index liegt seit Januar 2% im Minus. Das ist nach wie vor schlechter als der SPI (+14,3%), aber auch als die Immobiliengesellschaften (+4,1%). Dennoch schmälert dieses Jahr, das bei der Performance trüb auszufallen droht, das Interesse der Anleger an den kotierten Fonds nicht: Im September wurden mehrere neue Kapitalerhöhungen angekündigt.
Für die kotierten Immobilienfonds zeichnet sich ein trübes Jahr ab: Ende Oktober lag der SWIIT-Index 2% im Minus. Das ist paradoxerweise eine Verbesserung, denn Ende September lag er noch 3% im Minus. Dennoch schneiden die kotierten Fonds weiterhin deutlich schlechter ab als der SPI (+14,3%), aber auch als die Immobiliengesellschaften (+4,1%).
Festzuhalten ist auch, dass sich der Spread zwischen der durchschnittlichen Dividendenrendite der Immobilienfonds und jener der 10-jährigen Bundesobligationen in den letzten Wochen ganz leicht gelockert hat, dabei aber unter 200 Basispunkten geblieben ist.
Höheres Durchschnittsagio und einige starke Gesamtperformances
Die Erholung im Oktober lässt auch das durchschnittliche Agio wieder leicht steigen: Es lag Ende Oktober bei +28,4% (+27,5% Ende September).
Apropos Agio: Heute gibt es nur noch zwei Fonds mit einem Aufschlag von über 50%: Streetbox Real Estate Fund (+52,6%) und Swisscanto RE IFCA (+54,3%).
Bei den Performances stehen rund zwei Drittel der Fonds im Minus, teilweise mit sehr deutlichen Rückgängen wie bei Patrimonium Swiss Real Estate (-11%) oder Procimmo Residential (-11,9%).
Das hindert einige Vehikel allerdings nicht daran, sich gut zu behaupten, teilweise ebenfalls mit sehr deutlichen Zuwächsen, etwa Suisse Romande Property Fund (+12,2%) und Sustainable Real Estate Switzerland (+13,1%).
Rege Aktivität bei UBS im Jahr 2026
2026 zeichnet sich damit zwar als durchzogenes Jahr ab, das hat die Anleger aber nicht davon abgehalten, die kotierten Immobilienfonds weiterhin stark nachzufragen. Auch im Oktober gab es wieder mehrere Kapitalerhöhungen. Darunter einige sehr grosse Kapitalmassnahmen wie jene von UBS Swiss Residential Anfos, die 250 Millionen aufnehmen will.
Bekanntlich wurde diesen Sommer das Ende der Umstrukturierung der UBS-Fonds angekündigt, mit der Fusion von UBS Swissreal und UBS Interswiss, die am 31. Dezember vollzogen wird.
Parallel dazu sind die UBS-Immobilienfonds in den letzten Monaten am Kapitalmarkt wieder sehr aktiv geworden, mit insgesamt 4 Kapitalmassnahmen, die fast 900 Millionen Franken aufnehmen wollen. Darunter eine von 183 Millionen, die Ende Oktober ohne Probleme für UBS Direct Mixed Urban abgeschlossen wurde.
Die Redaktion • Immoday.ch
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