Die Konsolidierung der UBS-Fonds geht weiter: UBS Swissreal und UBS Interswiss fusionieren

Die Konsolidierung der UBS-Fonds geht weiter: UBS Swissreal und UBS Interswiss fusionieren

Aktuell 4 min Immoday.ch
Artikel teilen

Diesen Artikel teilen auf:


Mit der angekündigten Fusion der Fonds UBS (CH) Property Fund – Swiss Commercial «Swissreal» und UBS (CH) Property Fund – Swiss Commercial «Interswiss» geht die dritte und letzte Phase der Konsolidierung der UBS-Immobilienfonds und der früheren Credit-Suisse-Fonds zu Ende. Die Transaktion findet am 31. Dezember statt. Der neue Fonds mit dem Namen UBS (CH) Property Fund – Swiss Commercial «Swissreal» wird eines der grössten Immobilienanlagegefässe der Schweiz sein, mit einem Portfolio von rund 140 Liegenschaften und einem aktuellen Gesamtvermögen von 4,8 Milliarden Franken.

Wie immer bei der UBS fiel es sehr wortkarg aus: eine schlichte Medienmitteilung von wenigen Zeilen.

Sie kündigt darin an, dass die Konsolidierungsphase ihrer Immobilienfonds wie vorgesehen mit der Fusion der Fonds UBS (CH) Property Fund – Swiss Commercial «Swissreal» und UBS (CH) Property Fund – Swiss Commercial «Interswiss» zu Ende geht, «um deren Diversifikation und Resilienz zu stärken und dabei den langfristigen Bedürfnissen der Anleger den Vorrang zu geben», wie die Bank erklärt. Konkret ist die Transaktion auf den 31. Dezember angesetzt.

Der grösste Gewerbeimmobilienfonds der Schweiz entsteht

In der Mitteilung präzisiert die UBS, dass der aus der Fusion hervorgehende Fonds den Namen UBS (CH) Property Fund – Swiss Commercial «Swissreal» tragen und die Anlagestrategie der beiden Fonds beibehalten wird, mit Fokus auf Geschäftsliegenschaften in den städtischen Zentren und deren Agglomerationen.

Nach Abschluss der Fusion wird UBS Swissreal der grösste Gewerbeimmobilienfonds der Schweiz sein, mit einem Portfolio von rund 140 Liegenschaften und einem aktuellen Gesamtvermögen von 4,8 Milliarden Franken, gemäss den zuletzt publizierten Zahlen. An der Börse kommen die beiden Fonds heute zusammen auf 3,3 Milliarden Franken, und beide weisen ein Agio von rund 4% aus.

Der Abschluss eines Prozesses, der über zwei Jahre gedauert hat

Diese Fusion ist der Abschluss eines Prozesses, der über zwei Jahre gedauert hat.

Man erinnert sich: Nach der Übernahme der Credit Suisse im Jahr 2023 sah sich die UBS mit mehreren Immobilienfonds konfrontiert, deren Anlagestrategien sich ähnelten. Die gewählte Lösung war die Fusion einiger dieser Fonds, um – wie die Bank damals erklärte – eine effizientere Bewirtschaftung zu ermöglichen und die Diversifikation und Resilienz der betroffenen Fonds zu stärken. Diese Fusionen sollten zudem die Liquidität erhöhen, eine ständige Forderung der Anleger.

Die erste Fusion, die wegen des Widerstands einer Handvoll Anteilsinhaber mehrere Monate verschoben worden war, wird erst am 1. Oktober wirksam, wie Florim Veliji von Immoday.ch treffend in Erinnerung ruft. Sie führt drei Fonds zusammen: CS REF LivingPlus (wir behalten bewusst die ursprünglichen Namen bei, um kenntlich zu machen, welche Fonds von der Credit Suisse stammten), CS REF Hospitality und Residentia. Dieser neue Fonds, UBS LivingPlus, wird einer der grössten Wohnimmobilienfonds der Schweiz sein, mit fast 150 Liegenschaften im Direktbesitz. An der Börse wird er auf knapp 4 Milliarden Franken kommen, bei einem Agio von etwas über 25%.

Die UBS steht für mehr als ein Drittel des Marktes für kotierte und nicht kotierte Immobilienfonds

Die zweite Fusion, die Ende 2025 erfolgte, betraf CS REF Green Property und UBS Direct Urban. Daraus entstand unter dem Namen UBS Direct Mixed Urban der grösste Fonds für gemischt genutzte Immobilien der Schweiz, mit einem Portfolio von rund 80 Liegenschaften im Direktbesitz. Heute kommt der Fonds an der Börse auf 3,3 Milliarden Franken, bei einem Agio von rund 15%.

Die letzte Transaktion ist somit die Schaffung des grössten Gewerbeimmobilienfonds durch die soeben angekündigte Zusammenführung von CS REF Interswiss und UBS Swissreal.

Als Folge all dieser Fusionen hat sich das Immobilienfondsportfolio der UBS verkleinert, zugleich aber gestärkt: Die Fonds sind grösser, wiegen an der Börse schwerer und bieten eine höhere Liquidität.

Damit entfällt auf die UBS im Universum der indirekten Immobilienanlagen mehr als ein Drittel des gesamten Marktes für kotierte und nicht kotierte Immobilienfonds.

Die Redaktion

Folgen Sie uns auf LinkedIn.

Diesen Artikel teilen auf:

Diesen Artikel teilen auf:

Newsletter abonnieren


Wahl der Sprache