Es ist entschieden: UBS LivingPlus, UBS Hospitality und Residentia können fusionieren
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Es ist entschieden: UBS LivingPlus, UBS Hospitality und Residentia können fusionieren

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Die FINMA hatte ihre Zustimmung Mitte Januar erteilt, allerdings bestand noch eine Einsprachefrist von 30 Tagen. Diese Frist ist nun abgelaufen, und da keine Beschwerde eingereicht wurde, ist der Entscheid der FINMA in Rechtskraft erwachsen. Die Fusion von UBS LivingPlus, UBS Hospitality und Residentia wird den grössten direkt gehaltenen Wohnimmobilienfonds der Schweiz schaffen, mit einer Börsenkapitalisierung von rund 4,2 Milliarden Franken. Als nächster Schritt folgt die Fusion von UBS Commercial Interswiss und UBS Swissreal, weiterhin geplant für Ende 2026 oder Anfang 2027.

Der Prozess war alles andere als einfach und deutlich langwieriger als ursprünglich erwartet, hat jedoch für UBS ein positives Ende gefunden.

Mitte Januar hatte die FINMA nach mehr als sechs Monaten Prüfung die Einsprachen gegen eine Änderung des Fondsvertrags abgewiesen, welche von Investoren mit weniger als 0,1% des Kapitals von UBS LivingPlus eingebracht worden waren. Gleichzeitig erteilte sie UBS Fund Management die Bewilligung zur Fusion von UBS LivingPlus, UBS Hospitality und Residentia (eine Transaktion, die ursprünglich für Ende Juni 2025 angekündigt worden war).

Die Einsprachen der Investoren wurden von der FINMA abgewiesen, und es wurde kein Rechtsmittel eingelegt

Damit war der Vorgang jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen, da gegen diesen Entscheid innerhalb von 30 Tagen Beschwerde eingelegt werden konnte. Ende Februar veröffentlichte UBS Fund Management (Switzerland) eine Medienmitteilung, in der bestätigt wurde, dass keine Beschwerde eingereicht worden ist und der Entscheid der FINMA somit rechtskräftig geworden ist.

«Infolgedessen kann die dem Zusammenschluss vorgelagerte Änderung des Fondsvertrags zwischen UBS (CH) Property Fund – Direct LivingPlus, UBS (CH) Property Fund – Direct Hospitality und Residentia umgesetzt werden.»

Weiter heisst es in der Mitteilung: «Die Fondsleitung erwartet nun einen Entscheid der Aufsichtsbehörde bezüglich des Inkrafttretens der Änderungen des Fondsvertrags und damit auch bezüglich der Fusion der Fonds. Die Fondsleitung wird zu gegebener Zeit über die weiteren Schritte im Verfahren informieren.»

Die befragten Experten rechnen damit, dass die Details der Fusion nach Veröffentlichung der nächsten Jahresabschlüsse der zu fusionierenden Fonds bekanntgegeben werden, voraussichtlich mit rückwirkender Wirkung.

Der neue Fonds wird UBS Living Plus heissen

Gemäss der Bank wird die neue Einheit weiterhin unter dem Namen UBS Living Plus auftreten und zum grössten Wohnimmobilienfonds der Schweiz mit direktem Grundbesitz werden, mit über 150 Liegenschaften und einem Gesamtvermögen von 4,38 Milliarden Schweizer Franken (per 31. Dezember 2024).

Aktuell erreichen die drei Fonds zusammen eine Börsenkapitalisierung von rund 4,2 Milliarden Franken, mit einem Agio, das Ende Februar zwischen 28,5% (UBS Hospitality), 29,5% (Residentia) und 31,8% (UBS Living Plus) lag. Dies liegt unter dem Branchendurchschnitt, der sich Ende Februar auf durchschnittlich 38,4% belief.

Zur Erinnerung: UBS LivingPlus, mit Abstand der grösste der drei Fonds und einer Börsenkapitalisierung von 3,2 Milliarden Franken per Ende Februar, fokussiert sich auf Wohnimmobilien, insbesondere in alternativen Segmenten wie Seniorenresidenzen oder Studentenwohnungen. UBS Hospitality (800 Millionen Franken) konzentriert sich auf Hotelimmobilien, während Residentia (200 Millionen Franken) nahezu ausschliesslich in Wohnimmobilien im Tessin investiert.

Die Integration der ehemaligen Credit-Suisse-Fonds ist nahezu abgeschlossen

Mit diesem Entscheid der FINMA ist die Integration der ehemaligen Immobilienfonds von Credit Suisse nahezu abgeschlossen.

Die Fusion der Fonds UBS Green Property und UBS Direct Urban wurde bereits Ende Dezember 2025 ohne Einsprachen vollzogen. Der neue Fonds UBS Mixed Urban zählt nun zu den grössten kotierten Vehikeln, mit einem Portfolio von rund 80 Liegenschaften und einer Börsenkapitalisierung von etwa 3,5 Milliarden Franken. Aus technischer Sicht erfolgt die Fusion formell erst am 31. März 2026, mit rückwirkender Wirkung per 31. Dezember 2025.

Ausstehend bleibt lediglich die Fusion von UBS Commercial Interswiss und UBS Swissreal, die weiterhin für Ende 2026 oder Anfang 2027 vorgesehen ist. Diese Transaktion wird zur Schaffung des grössten kommerziellen Immobilienfonds der Schweiz führen (zusammen erreichen die beiden Fonds derzeit rund 3,5 Milliarden Franken).

Die Redaktion • Immoday.ch

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