SVIT PAM Schweiz – die neue Fachkammer für die Akteure im Bereich der indirekten Immobilienanlagen
Terence Kast, Co-Präsident, SVIT PAM Schweiz

SVIT PAM Schweiz – die neue Fachkammer für die Akteure im Bereich der indirekten Immobilienanlagen

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Die Fachkammer Portfolio & Asset Management (FK PAM) steht als neues Mitglied des SVIT Schweiz den Akteuren offen, die Immobilienportfolios im Auftrag von institutionellen Anlegern, Fonds, Pensionskassen, Anlagestiftungen oder Family Offices verwalten. Ziel ist es, die Fachleute der Branche zusammenzubringen, um konkret über die Herausforderungen des Berufsfeldes zu diskutieren und der Branche eine gemeinsame Stimme zu verleihen.

Im Bereich der indirekten Immobilienanlagen ist derzeit viel in Bewegung. Die Fachleute der Branche sind gefordert, sich stärker zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und mit einer gemeinsamen Stimme aufzutreten. Ein konkretes Beispiel dafür ist die Gründung der Fachkammer für Portfolio- und Asset-Management durch den SVIT Schweiz.

Terence Kast, Co-Präsident der Fachkammer und COO der Procimmo SA, erklärte uns im Interview, worum es dabei geht.

Terence Kast, Sie haben kürzlich die Gründung einer Fachkammer mit Schwerpunkt auf dem Portfolio- und Assetmanagement bekannt gegeben. Worum handelt es sich dabei genau?

Die Fachkammer Portfolio & Asset Management (FK PAM) steht als neues Mitglied des SVIT Schweiz den Akteuren offen, die Immobilienportfolios im Auftrag von institutionellen Anlegern, Fonds, Pensionskassen, Anlagestiftungen oder Family Offices verwalten. Ziel ist es, die Fachleute der Branche zusammenzubringen, den Austausch von Wissen und Best Practices zu fördern, Qualitätsstandards zu entwickeln und einer Branche eine gemeinsame Stimme zu verleihen, die bisher über keine bedeutende schweizweite Vertretung verfügte. Wir wollen eine Plattform schaffen, auf der Entscheidungsträger konkret über die Herausforderungen ihres Berufsfeldes diskutieren und gemeinsam zur Weiterentwicklung des Berufsstandes beitragen können.

An wen richtet sich diese Kammer? Handelt es sich um eine Gruppe von Freundinnen und Freunden, die sich auf ein Glas treffen, um eine Lobbygruppe oder ein Schulungszentrum?

Nichts von alledem – der Kern dieser Fachkammer ist komplexer. Sie richtet sich an Unternehmen, die professionell im Immobilienportfolio- oder Asset-Management tätig sind. Wir sprechen hier von Verwaltern kollektiver Vermögenswerte, Fondsleitungen, Depotbanken, kotierten Immobiliengesellschaften, Pensionskassen, institutionellen Anlegern und spezialisierten Beratungsgesellschaften. Das Hauptziel besteht darin, eine hochkarätige Fachgemeinschaft aufzubauen. Networking gehört natürlich dazu, doch in erster Linie handelt es sich um eine Plattform für den Austausch von Know-how und Ideen. Wir möchten uns auch an den Diskussionen der Branche beteiligen und mittelfristig an relevanten regulatorischen Vernehmlassungen mitwirken. Teil unserer mittelfristigen Vision ist zudem die Weiterbildung, insbesondere durch praxisorientierte Schulungsformate, bei denen die Fachleute voneinander lernen können.

Wie kann man Mitglied werden?

Die Kammer steht Unternehmen offen, nicht jedoch Einzelpersonen. Wir sind der Ansicht, dass Portfolio- und Asset-Management heute stark institutionalisierte Tätigkeiten sind, die meist von spezialisierten Organisationen ausgeübt werden. Unsere Mitgliedsunternehmen müssen nachweisen, dass sie über eine strukturierte berufliche Tätigkeit in diesem Bereich verfügen. Wir suchen vor allem Akteure, die aktiv zum Austausch und zur Weiterentwicklung des Berufsstands beitragen möchten.

Warum machen Sie das mit dem SVIT Schweiz zusammen?

Der SVIT Schweiz ist heute die wichtigste Dachorganisation der Schweizer Immobilienbranche. Er verfügt über eine starke institutionelle Anerkennung, eine landesweite Präsenz und eine Struktur, die die Entwicklung einer neuen Fachkammer nachhaltig unterstützen kann. Die Gründung einer fünften Fachkammer, die sich ausschliesslich dem Asset-Management widmet, bot die Gelegenheit, eine grosse Anzahl von Akteuren zu erreichen – insbesondere angesichts des Erfolgs der vier anderen, bereits bestehenden Fachkammern innerhalb des SVIT. Wir sehen uns zudem nicht in Konkurrenz zu bestehenden Vereinigungen. Im Gegenteil: Wir möchten mit ihnen zusammenarbeiten, sofern es gemeinsame Interessen gibt. Die Fachkammer erfüllt lediglich einen spezifischen Bedarf, der bisher auf nationaler Ebene nicht in grossem Massstab abgedeckt war.

Welchen Mehrwert bietet diese Fachkammer ihren Mitgliedern?

Erstens erhalten sie Zugang zu einem exklusiven und qualitativ hochwertigen Netzwerk der wichtigsten Akteuren der Branche. Zweitens können sie aktiv an der Festlegung von Best Practices und Standards mitwirken, die die Entwicklung des Berufsstandes in den kommenden Jahren prägen werden. Dadurch erwerben die Mitglieder zusätzliches Know-how. Ein weiterer Mehrwert besteht darin, der Branche bei politischen Behörden, Aufsichtsbehörden und in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen – insbesondere in einer Zeit, in der es nicht an politischen Initiativen mangelt, die erhebliche Auswirkungen auf die Branche haben. Last but not least profitieren die Mitglieder vom einzigartigen Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren, die oft vor denselben Herausforderungen stehen, diese aber auf unterschiedliche Weise angehen. Auch diese Vielfalt schafft Mehrwert.

Sie haben die Gründung eben erst bekannt gegeben. Gibt es bereits Mitglieder?

Wir befinden uns derzeit in der Startphase und organisieren die Lancierung in der Romandie (28. Oktober) sowie in der Deutschschweiz (25. November). Unsere Priorität ist es, von Anfang an eine hochwertige Gemeinschaft von Akteuren zu schaffen, die die Vielfalt des Marktes repräsentiert. Jetzt ist übrigens der ideale Zeitpunkt, der Kammer beizutreten. Die ersten Mitglieder haben die Möglichkeit, die Ausrichtung, die Prioritäten und die Projekte, die die Kammer in den kommenden Jahren entwickeln wird, selbst mitzugestalten.

Immoday-Redaktion 

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